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Geographie Kroatien

Kroatien besteht landschaftlich aus drei ganz verschiedenen Regionen, dem Bergland, die Küstenregion und das meist flache Ost- und Mittelkroatien. Am weitesten dehnen sich Ost-und Mittelkroatien aus und sind auch stark besiedelt. Es liegt westlich der Pannonischen Ebene, die von mehreren Hügelketten und kleineren Gebirgsketten durchzogen wird. Da größere Flüsse wie die Donau, Save und Kupa die breiten Täler durchqueren, ist dieses Gebiet sehr fruchtbar und für die kroatische Landwirtschaft sehr bedeutend. Man nennt diese Kornkammer des Landes das pannonische Getreidemeer. Die Hügelketten eignen sich ausgezeichnet für den Weinanbau, und die ausgedehnten Sumpfgebiete sind die wichtigsten Natursehenswürdigkeien.

Das Bergland gehört zu dem Dinarischen Gebirge (Gorski kotar, Kapela, Velebit und Dinara) und zieht sich von Slowenien über Kroatien bis nach Albanien. Es ist sehr dünn besiedelt und von Wäldern durchzogen. Der höchste Berg Kroatiens liegt hier, der Dinara, und ist 1831 Meter hoch. Die Karstkarren, die Karstfelder, die Dolinen, Poljen und Höhlen sind einzigartige Naturphänomene. Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten sind aber die Plitvicer Seen.

Die lange, schmale Küstenregion mit ihren Inseln und Riffen hat eine Küstenlinie von über 5000 Kilometern. Sie ist sehr vielfältig. Buchten mit mediterraner Vegetation und karge Felsküsten wechseln sich ab. Charakteristisch für die kroatische Küste sind allerdings die Kies- und Felsstrände.